Wandern im Herbst – Wichtige Tipps

Wandern im Herbst

Was es zu beachten gilt

Wenn sich das Laub bunt verfärbt und die Landschaft in eine wunderschöne Kulisse verwandelt, dann weiß man, dass es Herbst ist. Heute ist offizieller Herbstbeginn! Freut ihr euch schon auf die goldene Jahreszeit? 😍

Im Herbst wandert es sich so schön wie zu kaum einer anderen Jahreszeit: Milde Temperaturen, bunte Blätter und bereits angezuckerte Gipfel. Doch gerade die wechselhaften Bedingungen im Herbst können eine Herausforderung für Wanderer darstellen. Was es besonders zu beachten gilt, verraten wir euch im heutigen Blog!

Kürzere Tage berücksichtigen

Die Tage werden merklich kürzer, die Nächte länger. Das hat natürlich auch Einfluss auf die festgelegte Aufbruchs- und Umkehrzeit. Im Vorfeld einer Herbstwanderung sollte man sich darum über die Sonnenuntergangs-Zeit informieren und eine Umkehrzeit festlegen, um noch sicher vor Einbruch der Dunkelheit wieder im Tal zurück zu sein.

Sicher ist sicher: Im Herbst gehören Stirn- und/oder Taschenlampe zum festen Bestandteil des Rucksack-Inhalts!

Kältere Tage beachten

Der Herbst bringt nicht nur kürzere, sondern auch kältere Tage mit sich. Am Berg ist das kein Nachteil, allerdings sollte man für niedrige Temperaturen gewappnet sein. Gerade in höheren Lagen kann es mitunter frostig werden.

Achtet daher auf warme Bekleidung: Handschuhe, Haube, wasserdichte Schutzbekleidung sowie eine wärmende Schicht (z.B. Fleece-, Softshell- und eine leichte Daunen-Jacke) sollte immer im Rucksack dabei sein. In schattigen Bereichen kann es auch bei schönen Herbsttagen sehr kalt werden.

Hütten-Öffnungszeiten klären

Für viele Hütten ist der Herbst zugleich Saison-Ausklang. Viele Unterkünfte haben sich bereits mit Ende September/Oktober in die Winterpause verabschiedet. Die Öffnungszeiten der Hütten sollten daher bereits vor Tourenantritt entsprechend geprüft werden! Ein kurzer Anruf bei Wirten bzw. Pächtern wird empfohlen! Sonst steht man am Ende noch vor verschlossenen Türen.

Veränderte Wegverhältnisse

Je kühler es wird, desto langsamer trocknen auch die Wanderwege ab. Da und dort kann sich Frost bilden, die Rutschgefahr steigt. Besondere Vorsicht beim Gehen in schattigen Bereichen ist daher wichtig, aber natürlich auch gutes Schuhwerk. Darum gilt: Das Schuhwerk darf ruhig grob ausfallen! Heißt: knöchelhoch, wasserdicht und mit griffiger Profilsohle.

Außerdem findet man in höheren Lagen vermehrt Schnee und vereiste Stellen. Wer hoch hinaus will, sollte die entsprechende Ausrüstung dabeihaben (Gamaschen, evtl. Grödel bzw. Steigeisen) und über Bergerfahrung verfügen.

Wetterbericht checken

Obwohl der Herbst üblicherweise stabileres Wetter verspricht, sollte man sich vor einer Wanderung immer über die aktuelle Wettervorhersage informieren. Bei einer schlechten Wetterprognose auf längere Wanderungen verzichten! Eine genaue Tourenplanung ist dringend empfohlen!

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Schneegrenze im Herbst auf unter 1.000 m fällt. Um entsprechend vorbereitet zu sein sollte man sich im Vorfeld der geplanten Tour immer genauestens mit den Verhältnissen und Widrigkeiten in der Region auseinandersetzen. Das heißt: Wettervorhersage verfolgen, Lagebericht lesen, Höhenlagen berücksichtigen. Um für einen etwaigen Nebeleinbruch gewappnet zu sein, empfiehlt es sich Orientierungshilfen (Karte, GPS-Gerät, Touren-Apps) mitzuführen.

Notfallausrüstung

Das Erste-Hilfe-Paket darf in keinem Wanderrucksack fehlen. Dazu kommt ein voll aufgeladenes Handy um alarmieren zu können. Wichtig: Alpinnotrufnummern: 140 Bergrettung und 112 Euro Notruf!

Wir wünschen euch viel Spaß bei euren kommenden Herbsttouren! 😊

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